Nina & Lina

“Ich neh­me mir irr­sin­nig viel Lebens­freu­de von Lina mit.”

Ein Jahr ist ver­gan­gen. Alle sind gespannt, was heu­te pas­siert. Dann ist es Lina, die als ers­te spricht und alle zum Lachen bringt: “Hal­lo, ich bin Lina. Sie kom­men mir so bekannt vor, wer sind Sie?”  “Ich bin Nina.”

Tat­säch­lich ken­nen sich “Big Sis­ter” Nina und “Litt­le Sis­ter” Lina schon seit einem Jahr. Die quir­li­ge Lina traf damals bei Big Bro­thers Big Sis­ters auf die auf­ge­weck­te Nina. Sie haben schnell gemerkt, dass sie weit mehr Ähn­lich­kei­ten haben, als nur den Namen. Durch “Big Sis­ter” Nina hat Lina eine zusätz­li­che Bezugs­per­son bekom­men, die etwas mit ihr unter­nimmt und mit ihr Spaß hat. Es fühlt sich fast so an, als hät­te Lina jetzt eine grö­ße­re Fami­lie bekom­men.

Lina: “Nina hat min­des­tens 1.000 Leu­te in der Fami­lie. Alle kann ich mir nicht mer­ken. Aber ich male immer für jeden ein Bild zum Geburts­tag.”

Nina: “Lina und ich ergän­zen uns super. Wir reden bei­de gern und sind sehr gesel­lig. Lina fin­det sich immer sofort zurecht in Gesell­schaft. Ich fin­de es eine tol­le Eigen­schaft, dass sie mit Erwach­se­nen und Kin­dern sofort in Kon­takt tre­ten kann.”

Neben Geburts­ta­gen, die es zu fei­ern gab, haben die bei­den schon vie­les mit­ein­an­der unter­nom­men. Sie waren viel drau­ßen unter­wegs, am Spiel­platz, im Thea­ter, rodeln, haben Spie­le gespielt und vie­les mehr. Gemein­sam mit Nina hat Lina sogar Rad­fah­ren gelernt. 

Lina: “Am Anfang hab ich das Fahr­rad­fah­ren ja nicht so gemocht. Aber das ging dann immer bes­ser. Ich weiß, ich bin manch­mal wie ein klei­nes Kind. Da sitz ich zuhau­se und will nichts machen und will mich nicht mal mit Nina tref­fen. Und dann wenn ich bei ihr bin, ist es immer so cool was wir machen und ich will gar nicht mehr weg. Ich pro­bier mit ihr vie­le neue Sachen aus, die ich sonst nicht gemacht hät­te. Ich war auch das ers­te Mal rodeln und die Ers­te in mei­ner gan­zen Fami­lie, die auf einem Schnee­mo­bil gefah­ren ist!”

Nina:“Lina hat ja Ener­gie ohne Ende. Da kann ich selbst manch­mal kaum mit­hal­ten. Aber das Rad­fah­ren klappt jetzt echt schon toll. Wir wol­len im Früh­ling ger­ne auch mal eine klei­ne Rad­tour mit­ein­an­der machen.”

So pro­biert Lina immer wie­der Neu­es gemein­sam mit Nina aus. Aber auch Nina nimmt sich viel aus der gemein­sa­men Zeit mit.  

Nina: “Mei­ne eige­nen Kin­der sind schon groß, daher ist es für mich toll, wie­der Kon­takt zu einem jun­gen Men­schen zu haben, gemein­sam Spaß zu haben und etwas zu erle­ben. Ich neh­me mir irr­sin­nig viel Lebens­freu­de von Lina mit. Wir unter­neh­men gemein­sam Din­ge, die ich sonst gar nicht machen wür­de und ich habe immer so eine Freu­de dabei, weil auch Lina Freu­de dar­an hat.”

Es gibt kei­ne Unter­neh­mung, die Lina gemein­sam mit “Big Sis­ter” Nina kei­nen Spaß gemacht hat. 

Lina: “Nina ist ein­fach ur nett und lus­tig. Es ist immer cool was wir machen und wir lachen auch immer mit­ein­an­der. Mit ihr bin ich im “Immer­land”, weil wir ein­fach immer so viel Spaß mit­ein­an­der haben. Sogar mei­ne Freund*innen ken­nen die Nina schon, weil ich immer so viel davon erzäh­le. Und die fra­gen dann auch immer nach. Ich glaub das wäre auch für eine Freun­din von mir ein tol­les Pro­gramm, weil ihr Papa nie mit ihr spielt. Ihr ist oft lang­wei­lig daheim, des­we­gen wäre das für sie schon auch cool.”

Und wie es jetzt nach dem ers­ten Jahr wei­ter­geht? 

Die bei­den wol­len sich auf jeden Fall wei­ter­hin tref­fen und sie haben auch schon Plä­ne für die nächs­ten Tref­fen. 

Lina: “Ich will noch ein­mal Fahr­rad fah­ren. Und im Muse­um waren wir auch noch nie. Das kön­nen wir mal machen.”

Nina: “Ja, eine klei­ne Fahr­rad­tour fän­de ich auch toll. Dann würd ich noch ger­ne gemein­sam ins Thea­ter oder den Zir­kus gehen.”

So geht das Tan­dem­jahr in die zwei­te Run­de. Damit Nina und Lina auch wei­ter­hin viel mit­ein­an­der lachen und immer wie­der Neu­es ent­de­cken.